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Fußverletzungen

Diese Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine medizinische Beratung. Wenden Sie sich bei Zweifeln, anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden immer an einen Arzt oder Physiotherapeuten.

Anna, unsere digitale Physiotherapeutin, zur Übersicht: Fußverletzungen

Ihre Füße tragen Ihr gesamtes Körpergewicht, Schritt für Schritt, rund 8.000 bis 10.000 Schritte pro Tag. Kein Wunder, dass Fußbeschwerden zu den häufigsten Verletzungen gehören, vom stechenden Fersenschmerz beim Aufstehen bis zum brennenden Schmerz unter dem Vorfuß. Auf dieser Seite finden Sie die fünf häufigsten Fußverletzungen, wie Sie sie erkennen und was Sie selbst dagegen tun können.

So hängt es zusammen

Der Fuß besteht aus 26 Knochen, mehr als 30 Gelenken und einem Netzwerk aus Sehnen und Bändern, das zusammen eine federnde Gewölbekonstruktion bildet. Das Fußgewölbe fängt bei jedem Schritt den Aufprall ab und federt wieder zurück, die Plantarfaszie (Sehnenplatte) an der Unterseite wirkt dabei wie ein Spanngurt. Wird diese Konstruktion überlastet oder sinkt das Gewölbe ab, entstehen Beschwerden, die oft in Ferse, Vorfuß oder sogar Knie und Rücken ausstrahlen.

Medizinische Illustration: Fersensporn (Plantarfasziitis)

Die häufigsten Fußverletzungen

Wann zum Hausarzt?

Der Schmerz ist nach einem Sturz, einer Verdrehung oder einem direkten Trauma entstanden. Sie können nicht mehr auf dem Fuß stehen oder ihn belasten. Der Fuß ist stark geschwollen, verfärbt oder fühlt sich warm an. Sie haben Diabetes und bekommen eine Wunde oder Druckstelle am Fuß. Die Beschwerden halten trotz Ruhe und Anpassungen länger als einige Wochen an.

Selbst aktiv werden

Bei den meisten Fußbeschwerden können Sie selbst viel tun: die Belastung vorübergehend anpassen, Schuhe mit ausreichend Dämpfung und Platz für die Zehen wählen und gezielt üben. Dehn- und Kräftigungsübungen für Fußsohle, Wade und Zehen, wie Sie sie auf jeder Verletzungsseite unten finden, verbessern die Federkraft des Fußgewölbes. Einlegesohlen können das Gewölbe unterstützen und den Druck besser verteilen, während Sie an Ihrer Genesung arbeiten.

Auf jeder Verletzungsseite oben finden Sie die passenden Übungen, mit Foto oder Video von Anna, unserer digitalen Physiotherapeutin, und pro Übung die Sätze, Wiederholungen und häufig gemachten Fehler.

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Häufig gestellte Fragen

Warum habe ich vor allem morgens Schmerzen am Fuß?

Morgendliche Schmerzen, besonders bei den ersten Schritten, sprechen für eine Überlastung der Plantarfaszie unter dem Fuß. Über Nacht verkürzt sich das Gewebe etwas, wodurch die erste Belastung empfindlich ist. Unter Fersensporn finden Sie Erklärungen und Übungen.

Sind Einlegesohlen bei Fußbeschwerden sinnvoll?

Einlegesohlen können das Fußgewölbe unterstützen, den Druck besser verteilen und überlastete Strukturen entlasten. Am besten wirken sie in Kombination mit Übungen, die den Fuß selbst stärker machen: Die Sohle unterstützt, die Übung löst das Problem.

Wann sollte ich mit Fußschmerzen zum Hausarzt?

Bei Schmerzen nach einem Unfall, wenn Sie nicht mehr auf dem Fuß stehen können, bei starker Schwellung oder wenn die Beschwerden trotz Anpassungen über Wochen anhalten. Bei Diabetes gilt: Lassen Sie Fußwunden immer sofort beurteilen.

Was kann ich gegen Fußschmerzen nach einem langen Arbeitstag tun?

Wechseln Sie die Schuhe ab, rollen Sie die Fußsohle abends einige Minuten über einen kleinen Ball und dehnen Sie die Waden. Langfristig helfen stärkere Fußmuskeln und gute Dämpfung am meisten. Bleibt der Schmerz jeden Morgen bestehen, schauen Sie beim Fersensporn nach.

Ist Barfußlaufen gut oder schlecht für die Füße?

Auf weichem Untergrund trainiert Barfußlaufen die Fußmuskeln, und das ist günstig. Auf harten Böden ohne Dämpfung kann es Beschwerden dagegen auslösen, besonders bei Fersensporn oder Senkfüßen. Bauen Sie es langsam auf und achten Sie auf die Reaktion.

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