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Handverletzungen

Diese Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine medizinische Beratung. Wenden Sie sich bei Zweifeln, anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden immer an einen Arzt oder Physiotherapeuten.

Anna, unsere digitale Physiotherapeutin, zur Übersicht: Handverletzungen

Ein Finger, der morgens in gebeugter Stellung hängen bleibt und mit einem Ruck losschnappt, oder Gelenke, die bei alltäglichen Handgriffen steif und empfindlich werden: Handbeschwerden betreffen unmittelbar alles, was Sie tun. Die zwei häufigsten Ursachen sind der schnellende Finger und Handarthrose, und für beide gilt: Mit den richtigen Übungen und klugen Anpassungen lässt sich viel Funktion erhalten.

So hängt es zusammen

Die Hand verdankt ihre Feinmotorik einem ausgeklügelten System: Die Beugesehnen der Finger gleiten durch kleine Tunnel (Sehnenscheiden), die sie straff am Knochen entlangführen. Schwillt eine Sehne örtlich an, hakt sie in ihrem Tunnel, der schnellende Finger. Die vielen kleinen Gelenke von Fingern und Hand sind außerdem anfällig für Verschleiß; Arthrose in der Hand ist eine der häufigsten Arthroseformen, besonders bei Frauen nach den Wechseljahren.

Medizinische Illustration: Schnellender Finger (Triggerfinger)

Die häufigsten Handverletzungen

Wann zum Hausarzt?

Ein Finger, der vollständig blockiert ist und sich nicht mehr strecken lässt. Ein dickes, warmes, gerötetes Gelenk mit Fieber. Schnell aufgetretene Schwellung mehrerer Gelenke gleichzeitig (lassen Sie Rheuma ausschließen). Anhaltendes Taubheitsgefühl oder anhaltender Kraftverlust.

Selbst aktiv werden

Hände lieben Bewegung ohne Spitzenbelastung: tägliche Gleit- und Streckübungen für die Sehnen, Griffkrafttraining mit einem weichen Ball und Wärme bei Morgensteifheit. Verteilen Sie Belastung klug, größere Griffe, Hilfsmittel beim Öffnen und Heben, damit die Gelenke geschont werden, ohne dass Sie sie ruhigstellen. Bewegung schmiert die Gelenke buchstäblich: Knorpel ernährt sich über Bewegung.

Auf jeder der oben verlinkten Verletzungsseiten finden Sie die passenden Übungen, mit Foto oder Video von Anna, unserer digitalen Physiotherapeutin, sowie pro Übung die Sätze, Wiederholungen und häufigsten Fehler.

Häufig gestellte Fragen

Geht ein schnellender Finger von selbst weg?

Manchmal, besonders im frühen Stadium mit angepasster Belastung und Übungen. Bleibt der Finger hängen oder blockiert er, gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten über den Hausarzt, warten Sie damit nicht zu lange.

Ist Bewegung bei Handarthrose gut oder schlecht?

Gut, sofern dosiert. Knorpel braucht Bewegung für seine Ernährung, und geschmeidige Gelenke schmerzen weniger. Vermeiden Sie längere Spitzenbelastung, aber halten Sie die Hände täglich aktiv.

Warum sind meine Hände morgens so steif?

Nach einer Nacht ohne Bewegung ist die Gelenkflüssigkeit zäher und das Gewebe steifer. Ruhig in Gang kommen, eventuell mit warmem Wasser, und die Morgenübungen machen die Hände in der Regel innerhalb einer halben Stunde geschmeidig.

Wie halte ich meine Hände bei viel Tipparbeit geschmeidig?

Unterbrechen Sie jede halbe Stunde kurz, schütteln Sie die Hände locker aus und machen Sie einige Gleit- und Spreizübungen. Halten Sie die Handgelenke neutral und bei kaltem Wetter warm; kalte Hände sind steifer und verletzlicher.

Was bedeuten kribbelnde Finger?

Kribbeln deutet auf einen gereizten Nerv hin. Das Muster verrät, wo: Daumen bis einschließlich halber Ringfinger passt zum Karpaltunnel, die Kleinfingerseite zum Ellennerv. Anhaltendes Kribbeln oder Kraftverlust sollte abgeklärt werden.

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